Fürbitten

P.: Liebender Gott, durch die Menschwerdung deines Sohnes haben sich in einzigartiger Weise Himmel und Erde berührt. Im Vertrauen darauf, dass er, der selbst die Dunkelheiten des Lebens durchlitten hat und am Kreuz für uns gestorben ist, uns in all unseren Ängsten, Nöten und Sorgen nicht im Stich lässt, beten wir:

  • für alle, die hungern und in Armut leben müssen, die auf der Flucht sind, die kein Dach über dem Kopf haben und nicht wissen, ob sie den nächsten Tag überleben.
  • für alle, die in den Kriegsregionen dieser Welt ohnmächtig sinnloser Gewalt ausgeliefert sind.
  • für alle, die sich jeden Abend in den Schlaf weinen die traurig, einsam und verlassen sind.
  • für alle, denen im Namen der Kirche Unrecht zugefügt wurde und zugefügt wird; für alle, deren Leben zerstört wurde, weil sie von Kirchenvertretern missbraucht worden sind.
  • für alle, die sich von der Kirche abgewandt haben, weil sie immer wieder neu enttäuscht worden sind und jegliche Hoffnung auf einen Neubeginn verloren haben.
  • für alle, die sich für Veränderung in der Kirche einsetzen und die Zukunft mitgestalten wollen.
  • für alle, die an unseren Wallfahrtsorten in ihren vielfältigen Anliegen um Trost, Hilfe und Stärkung bitten.
  • für all unsere Verstorbenen, für die Opfer von Krieg, Terror und Gewalt, für die Toten der Pandemie und für diejenigen, denen wir über ihren Tod hinaus in Liebe verbunden sind.

Wo Menschen sich vergessen, die Wege verlassen und neu beginnen, ganz neu, da berühren Himmel und Erde. Ja, Gott, lass auch uns neu beginnen, dass Friede werden unter uns, durch ihn, Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn. Amen.