Das Ende? – Nein. Der Anfang!
Auf dem Kreuzweg Jesu werden wir mit Schmerz, Verzweiflung, Trauer, Angst und am Ende mit dem Tod konfrontiert. Auch im Heute machen wir in der Welt und auch in uns selbst immer wieder die eine Erfahrung: Es gibt Traurigkeiten, Schmerzen und Sorgen, die einfach nicht heilen. Und dann der Blick auf Jona. Das Alte Testament erzählt uns seine Geschichte. Am Ende wird er - bei lebendigem Leib - von einem Wal verschluckt. Nach drei Tagen, so geht die Geschichte weiter, gibt dieser Wal ihn wieder frei. Schon Jahrhunderte vor Jesus gilt daher: Gott lässt niemanden in Tod und Untergang. Auf allen Kreuzwegen unserer Welt scheint am Ende ein unlöschbares Lebenslicht auf. Gott ist ein Freund des Lebens. Lebenslänglich ... und darüber hinaus.
Schutzmantelmadonna
In Kevelaer begegnen wir Maria, der Mutter Jesu, auf dem Kapellenplatz in einem kleinen Bild. Überschrieben ist es mit „Trösterin der Betrübten“. Trost ist keine Heilung. Trost ist der Moment, in dem wir mitten in Leid und Trauer die Hoffnung in uns wieder entdecken. Am Ende des Kreuzweges steht sie groß und monumental hier im Marienpark: Die Schutzmantelmadonna.
Wenn wir auf sie blicken, hält sie für uns die Verbindung zum Kapellenplatz und zum kleinen Bildchen in der Gnadenkapelle aufrecht. Ihr Mantel ist weit und bietet Platz für uns. Schutz für uns Menschen mit allen Sorgen und Anliegen.
Einzelne Stationen
Weitere Gedanken:
Maria, in Kevelaer finden wir dich als die Trösterin der Betrübten.
Dieser Trost ist keine Vertröstung.
Dieser Trost ist kein „billiger Trost“.
Dieser Trost gibt Hoffnung und Zuversicht.
Wir brauchen dieses Trostpflaster unseres Glaubens.
In aller Sorge und Not unserer Zeit.
In unserem Leben.
Wir sind nicht zur Trostlosigkeit bestimmt.
Unter Gottes Schutz und dem Mantel Mariens sind wir „noch bei Trost“.