Firmung
Die Vollendung der Taufe und der Empfang des Heiligen Geistes
Firmvorbereitung 2025/26
Die beiden katholischen Kirchengemeinden St. Antonius und St. Marien Kevelaer bereiten die Jugendlichen gemeinsam auf die Firmung vor.
Die nächste Firmung steht für beide Kirchengemeinden im Januar 2026 an.
Die Vorbereitung auf die Firmung beginnt im Herbst/Winter 2025 mit einzelnen Treffen in Kevelaer und einem Wochenende auf dem Wolfsberg, das vom 21.- 23.11.2025.
Jugendliche, die nach den Sommerferien im 9. Schuljahr sind (Erstkommunionjahrgang 2020), werden gegen Ende der Sommerferien angeschrieben und zur Firmvorbereitung eingeladen.
Gerne dürfen sich auch jugendliche Gemeindemitglieder melden, die mit „ihrem“ Jahrgang, evtl. wegen eines Umzugs, nicht gefirmt wurden.
Kontakt zum Pfarrbüro St. Antonius
Erstes Treffen
Erste Treffen, bei denen die Jugendlichen über die Firmvorbereitung informiert werden, sind am Freitag, 5. September 2025 um 17.00 Uhr im Pfarrheim von Winnekendonk und am Sonntag, 7. September 2025 um 17.00 Uhr im Mechel-Haus in Kevelaer (Luxemburger Platz 1, 47623 Kevelaer).
Einladung zur Firmvorbereitung
Sollten Jugendliche keine Einladung von uns erhalten haben, können sie sich im Pfarrbüro Kevelaer per E-Mail (stantonius-kevelaer@bistum-muenster.de) oder telefonisch (0 28 32 – 9 75 26 10) melden.
Das Anschreiben an die Jugendlichen kann auch hier heruntergeladen werden:
Anschreiben an die Jugendlichen
Anmeldung zur Firmvorbereitung
Bei den Info-Treffen wurden Anmeldeformulare verteilt. Dieses kann jetzt hier heruntergeladen werden.
Anmeldeformular für die Firmvorbereitung
Es ist auch eine Online-Anmeldung möglich. Dazu bitte dem Link folgen:
Kontakt
Frank Ingendae
Pastoralreferent in St. Marien, Kevelaer
Maasstr. 2, 47623 Kevelaer
0173-5166860
ingendae-f(at)bistum-muenster.de
Was bedeutet Firmung
Die Firmung gehört zu den Initiationssakramenten und ist ebenso wie die Taufe und die Eucharistie (Erstkommunion) ein Sakrament der Eingliederung in die katholische Gemeinschaft. Sie wird auch als „Sakrament der Mündigkeit“ bezeichnet, da sie die Jugendlichen in den Kreis der erwachsenen Christen aufnimmt. Bei der Firmung empfangen die Gläubigen die besondere Gabe des Heiligen Geistes, die sie mit Kraft und Mut ausstattet, den Glauben zu bezeugen und aktiv zu leben.
Voraussetzung der Firmung
Die erste Voraussetzung für den Empfang der Firmung ist die Taufe. Die Firmung stellt jedoch eine persönliche Entscheidung dar. Im Gegensatz zur Taufe, bei der die Eltern im Namen des Kindes „Ja“ zum Glauben sagen, bekräftigen die Firmlinge bei der Firmung ihren eigenen Glauben. Um sich auf dieses Sakrament vorzubereiten, müssen die Jugendlichen eine Zeit der Auseinandersetzung mit ihrem Glauben durchlaufen, in der sie sich mit den Grundlagen des Christseins beschäftigen und sich auf ihren eigenen Weg als gläubige Menschen vorbereiten.
Gabe und Aufgabe des Heiligen Geistes
Das Wort „Firmung“ kommt vom lateinischen „confirmare“, was „festmachen“ oder „bestätigen“ bedeutet. Der Heilige Geist stärkt und ermutigt die Jugendlichen, in Wort und Tat den christlichen Glauben in der Welt zu bezeugen. Der Empfang des Heiligen Geistes bestärkt die Firmlinge in ihrem Zeugnis des Glaubens, so dass sie sich als wahre Zeugen Christi sowohl in ihrem persönlichen Leben als auch in der Gesellschaft engagieren können.
Die Kraft des Heiligen Geistes
Der Heilige Geist ist derjenige, der öffentlich wirkt und die Kirche zu ihrem Auftrag beruft. Bereits bei der Taufe Jesu am Jordan und bei der Pfingstgeschichte, als die Apostel in fremden Zungen sprachen, begann das öffentliche Wirken des Heiligen Geistes. Auch die Gefirmten sollen öffentlich wirken und ihren Glauben bezeugen. Der Heilige Geist ermutigt sie, am öffentlichen Auftrag der Kirche teilzunehmen und sich aktiv am Aufbau einer menschlichen Gesellschaft zu beteiligen.
Das Zweite Vatikanische Konzil beschreibt die Wirkung des Firmsakramentes als eine Vollendung der Zugehörigkeit zur Kirche. Die jungen Christen werden mit einer besonderen Kraft des Heiligen Geistes ausgestattet und sind nun noch stärker dazu berufen, den Glauben zu verbreiten und zu verteidigen, sowohl in Wort als auch in Tat.
Der Empfang der Firmung
Der Bischof oder ein von ihm beauftragter Priester spendet das Sakrament der Firmung, indem er die Hand auflegt und mit den Worten „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist“ den Firmling segnet. Die Salbung mit Chrisam (geweihtem Öl) ist ein Zeichen für die besondere Gabe des Heiligen Geistes.
In der katholischen Praxis werden Firmlinge von einem Paten begleitet, der ebenfalls das Sakrament der Firmung empfangen hat. Während es in früheren Zeiten eine starke Verbindung zwischen Taufe, Firmung und Eucharistie gab, wird die Firmung heute häufig gegen Ende der Pflichtschulzeit empfangen, als ein symbolischer Übergang ins „erwachsene“ Leben des Glaubens.
Zusammenhang der Initiationssakramente
Die Firmung, die Taufe und die Eucharistie (Erstkommunion) bilden zusammen die Initiationssakramente. In vielen katholischen Traditionen werden diese Sakramente – insbesondere bei Erwachsenentaufen – unmittelbar aufeinanderfolgend empfangen. Dieser enge Zusammenhang macht deutlich, wie der Empfang des Heiligen Geistes und der Eintritt in die volle Gemeinschaft der Kirche untrennbar miteinander verbunden sind.
Fazit
Die Firmung ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg des Glaubens, bei dem der Firmling mit der Kraft des Heiligen Geistes ausgestattet wird, den christlichen Glauben aktiv und öffentlich zu leben. Sie ist die Vollendung der Taufe und stärkt die Gläubigen in ihrem Glaubenszeugnis für die Welt.