Jubiläums-Aktion „Gnadenbild von Haus zu Haus“ beginnt bereits im November

Jubiläums-Aktion „Gnadenbild von Haus zu Haus“ beginnt bereits im November

Papst Franziskus hat das Gnadenbild persönlich in Rom gesegnet

 

„Die wahren Mittelpunkte der Geschichte sind die stillen Gebetsorte der Menschen…“, so sagte Papst Johannes Paul II. in seiner Predigt am 2. Mai 1987 in Kevelaer. Das unscheinbare kleine Gnadenbild im Herzen der Marienstadt ist genauso ein Ort, auch wenn der Kapellenplatz nicht immer nur ein stiller Gebetsort ist. Was vor 375 Jahren an einem stillen Gebetsort, an einem Hagelkreuz auf der Heide begann, wird im kommenden Jahr mit unterschiedlichsten Gebetsstunden, Wallfahrten, Gästen aus Nah und Fern sowie viel Musik gefeiert. Begleitet wird das Festjahr aber auch mit einer eher unscheinbaren und stillen Form, der Aktion „Das Gnadenbild von Haus zu Haus“.

Vom 1. November 2016 bis zum 1. November 2017 wird diese Aktion das Festjahr begleiten. Alle Menschen aus Kevelaer und den Ortschaften sind eingeladen eine von Papst Franziskus persönlich in Rom gesegnete, gerahmte Kopie des Gnadenbildes für zwei Tage zu sich nach Hause einzuladen. Ab dem 1. September wird ein Kalender an der Priesterhauspforte ausliegen, in den man sich eintragen kann. Die „Übergabe“ des Bildes ist immer im Marienlob um 18 Uhr und wird von den Brudermeistern der Consolatrix Afflictorum organisiert. Auch die Mitglieder des Vereins Motoradfahrerwallfahrt Kevelaer e. V. (MoWa) werden mit von der Partie sein. Sie bieten an, das Gnadenbild mit viel PS vor allem zu Menschen aus den Ortschaften, aber auch in die weitere Umgebung Kevelaers zu bringen.

Zur Teilnahme an der Aktion sind alle eingeladen, die sich dem Kevelaerer Gnadenbild verbunden fühlen: Nachbarschaften oder Vereine, Familien oder Einzelpersonen, Schulklassen oder Kindergartengruppen. Alle Menschen sind eingeladen, das Bild der Trösterin der Betrübten für 48 Stunden (oder länger) unter Ihrem Dach zu beherbergen, alleine oder gemeinsam vor dem Gnadenbild zu beten, den unscheinbaren Kupferstich zu betrachten, innezuhalten und ihr Zuhause so zu einem stillen Gebetsort zu machen.