Gnadenkapelle

Schon in Nazareth lebte Maria unter den Menschen, unter den Jüngern und ersten Christen. Sie erlebte, was auch heute viele Christen bewegt. In Kevelaer wird sie von Gläubigen jeden Alters, Frauen und Männern, von Suchenden und Zweifelnden, von Glaubenden und Vertrauenden aufgesucht. Hirten und Herde versammeln sich um ihr Bild, das allen ungewöhnlich nahe, zum Berühren greifbar ist.





 

 



Die Kapelle hat vor dem Gnadenbild eine Fensteröffnung, damit die Menschen, die hier vorübergehen, von außen einen Blick auf das Bild der Mutter werfen können, und der Blick der Mutter folgt ihnen, den Pilgern, auf ihren Wegen zurück ins alltägliche Leben. Wer sich Maria anvertraut, den vergisst sie nicht. So haben die Erbauer der Gnadenkapelle gedacht, so erfahren es alle, die vertrauend, betend oder dankend hierher kommen.

 


 


Das Innere der Gnadenkapelle vermittelt den Eindruck, dass hier Künstler und Kunsthandwerker geprägt waren von dem Geist, ihr Größtes für den Größten zu geben und zu schaffen.

All diese Schönheit soll hinweisen auf die Schönste von allen, die nicht wegen äußerer Schönheit geehrt und gefeiert wird, sondern wegen ihrer inneren Schönheit: als Mensch voll der Gnade.