Bemerkenswertes Buch …

Bemerkenswertes Buch über die Spontanheilungen am Wallfahrtsort Kevelaer

„Bin geheilt. Eure Mutti!“

So lautet der knappe Text eines Telegramms vom 15. August 1949. Die schwer gelähmte Maria Offermanns aus Aachen-Brand schleppte sich in Kevelaer von drei Männern gestützt bis vor das Gnadenbild und wurde dort spontan geheilt. Ohne fremde Hilfe ging sie wenig später zur Kevelaerer Post und gab das erwähnte Telegramm an Ehemann und Kinder auf.

Dies ist einer der letzten Heilungsfälle von insgesamt 217, die die beiden Autoren Wilhelm van Aaken und Heinz van de Linde in ihrem Buch „Ich bin geheilt!“ für Kevelaer aus vier Jahrhunderten zusammengetragen haben. Verschiedene schwer zugängliche Mirakelbücher waren dabei wichtige Quellen. Für das 19. und 20. Jahrhundert wurden vornehmlich Archivbestände des Priesterhauses und Zeugenberichte herangezogen. Erstmalig wird dem Leser so ein umfassender Überblick über die im Zusammenhang mit der Marienverehrung in Kevelaer geschehenen Spontanheilungen geboten.

  1. van Aaken, H. van de Linde, „Ich bin geheilt!“ Spontanheilungen im Wallfahrtsort Kevelaer aus vier Jahrhunderten, Goch 2008, ISBN 978-3-925747-10-6, € 15,90.

Das Buch ist an der Pforte des Priesterhauses und im Kevelaerer Museum erhältlich.