Aus dem Leben der Pfarrgemeinde

18. – 24.02.2018

Zur Bedeutung des Fastens in unserer Zeit

Wenn wir ein großes Fest feiern wollen im Freundeskreis oder in der Familie, bei Geburtstagen oder Hochzeiten, dann bereiten wir uns gut darauf vor. Es werden leckere Speisen eingekauft, eine breite Palette an Getränken steht sorgsam sortiert bereit, schicke Kleidung wird ausgesucht, das Haus geputzt und gelegentlich sogar das Fest genutzt, für eine neue Tapete. Wie sieht es dem gegenüber eigentlich mit unserem inneren Hausputz aus? Kann da unser Aufwand den äußeren Bemühungen standhalten?

Fastenzeit – als Vorbereitung auf das Osterfest – ist eine Möglichkeit, ein Angebot, unser Seelenleben vor Gott und den Menschen wieder ins rechte Lot zu bringen. Um den Sender Gottes gut empfangen zu können, kann es schon hilfreich sein, sich für eine Zeitlang der Fülle von Bildern, Eindrücken und Nachrichten zu entziehen. Fasten kann dabei sogar zu einem wichtigen Schlüssel für den Frieden werden, den Frieden im eigenen Herzen, den Frieden unter den Menschen und den Frieden zwischen Mensch und Gott. Fasten lohnt sich körperlich, mental und spirituell.

Das Fasten tut zunächst ganz einfach unserem Körper gut. Viele haben schon die positive Erfahrung gemacht, dass der Verzicht auf Süßspeisen, Alkohol oder Nikotin, bei allem Kampf, den das sicher mit sich bringt, und der an sich schon seinen Wert hat, dem menschlichen Organismus guttut. Manche Speisen verlieren nach einer Zeit des Verzichtes ihre Selbstverständlichkeit, werden wieder in das Licht des Besonderen gerückt und schmecken uns danach in der Tat neu und anders, eben wertvoll. Zweitens stärkt das Fasten unsere geistige, mentale Kraft. Durch den zeitweiligen Verzicht auf bestimmte Güter kann uns bewusstwerden, dass wir im Überfluss leben. Etwas Überfließendes heißt doch im Umkehrschluss, dass auch diejenigen davon etwas haben können, welche am „Tellerrand“ in der Peripherie leben, ob in der nähren Nachbarschaft oder in der weiten Welt.

Es gibt eben immer wieder auch in unserem Leben das „Zuviel des Guten“. Das Fasten kann uns lehren mit den Dingen zu leben, ohne sie ständig, wie bei einem Automaten, abrufen zu können. Im menschlichen Leben gibt es auch den Verzicht, ich kann mir nicht alles zu jeder Zeit nehmen oder es gebrauchen. Das Fasten lässt uns in Freiheit mit den Dingen des Lebens umgehen, die uns wichtig und wertvoll sind, ohne uns von ihnen selbst binden und bestimmen zu lassen. Das Fasten hat schließlich eine wichtige spirituelle Komponente. Wer gelernt hat, die materiellen Dinge des Lebens maßvoll zu nutzen, der kann auch mit den Menschen leben, ohne bei jeder Kleinigkeit ungeduldig und zu fordernd zu werden oder die Nerven vorschnell zu verlieren. Jemand, der sich nicht von den materiellen Dingen blenden lässt, der wird sehend, der kann auch andere Menschen sehen, ihre Bedürfnisse und Grenzen ahnen und dem entsprechend handeln, der hat auch den Blick frei für Gott. Fasten erneuert so unser Denken, was der eigentliche Kern der Umkehr ist, von der Jesus spricht. Das ist dann ein neuer Anfang auch in unserm Glauben an Gott, den wir zu Ostern gemeinsam wieder bekennen werden.

Eine gesegnete Fastenzeit wünscht

Ihr und Euer Pastor Gregor Kauling

Hohe Messe in H-Moll

Am Sonntag, 18. Februar, wird in der Marienbasilika um 17.00 Uhr die H-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach zu hören sein. Leiter der Aufführung ist der Kölner Dirigent Christian Jeub. Karten sind an der Pforte des Priesterhauses erhältlich oder können online unter www.basilikamusik-kevelaer.de oder h.classen@basilikamusikschule.de vorbestellt werden.

Kevelaerer Friedensgebete gehen in der Fastenzeit 2018 weiter…

Nachdem die Kevelaerer Friedensgebete viele Menschen zum Mitbeten bewegte, wird die Aktion an jedem Montagabend in der Fastenzeit um 19.15 Uhr fortgeführt.

Die Betenden treffen sich auf dem Kapellenplatz an der Friedenslichtstele zur Eröffnung des Friedensgebetes. Dort entzünden sie ihr Friedenslicht. Das Thema des Kevelaerer Friedensgebetes wird in Anlehnung an das Thema des diesjährigen Katholikentages in Münster  „Suche Frieden“ sein.

Zur Teilnahme am Friedensgebet am Montagabend, 19. Februar, laden wir alle Gemeindemitglieder herzlich ein.

Frühschichten in der Fastenzeit

Jugendliche und Erwachsene unserer Pfarrgemeinde sind herzlich eingeladen, an der Frühschicht teilzunehmen. Die Frühschicht beginnt am Mittwoch, 21. Februar, um 6.00 Uhr im Petrus-Canisius-Haus. Das Thema an diesem Morgen lautet: „Sich vom Leben berühren lassen“.

Heilige Messe am Freitagabend,

Gebet vor dem Kreuz

Während der Fastenzeit feiern wir die Heiligen Messen am Freitagabend um 18.30 Uhr immer mit dem Reliquienkreuz auf dem Altar. Im Anschluss an die Hl. Messe besteht die Gelegenheit zum Gebet vor dem Kreuz mit anschließender Einzelsegnung. Wir laden herzlich ein zu einer Stunde der Einkehr und der Besinnung am Ende der Arbeitswoche. Wir beten Dich an Herr Jesus Christus und wir preisen Dich, denn durch Dein Heiliges Kreuz hast Du die Welt erlöst.

 

Kreuzweg

Wir beten am Sonntag, 25.02., um 17.00 Uhr gemeinsam den Kreuzweg. Dazu treffen wir uns um 17.00 Uhr gegenüber dem Klarissenkloster an der Twistedener Straße.

Bußgottesdienst in der Fastenzeit

Wir verweisen darauf, dass in diesem Jahr der Bußgottesdienst in der Fastenzeit nicht am Palmsonntag sein wird, sondern bereits am Sonntag, 04.03., um 17.00 Uhr in der Basilika.

11. – 17.02.2018

  1. Sonntag im Jahreskreis

Die als Aussatz bezeichneten Erscheinungen, um die es in der ersten Lesung geht, können wir heute heilen. Aber manchen Krankheiten und Kranken und Belasteten gegenüber praktizieren wir selbst Ausschlussverfahren, die hinter den im Buch Levitikus vorgestellten, um Umsicht und Unterscheidung bemühten Umgangsweisen weit zurückbleiben: Wie hilflos sind wir, wenn wir behinderten Menschen begegnen; wie rasch brechen wir den Kontakt mit Bekannten ab, die seelisch schwer belastet sind. Wir meiden sie wie Aussätzige. Welcher Schreck fährt uns da in die Glieder? Welche Angst um die eigene Haut setzt unserer Nächstenliebe so enge Grenzen?

Rosenmontag

Rosenmontag bleiben die Kirchen und Kapellen nach dem Mittagsgebet bis zum Rosenkranzgebet geschlossen.

Caritas St. Marien

Die Heilige Messe der Pfarrcaritas St. Marien feiern wir am Dienstag, 13. Februar um 18.30 Uhr in der Beichtkapelle.

Aschermittwoch

„Gedenke, o Mensch, dass du Staub bist…“. Der Aschermittwoch erinnert an unser Werden und Vergehen, aber auch daran, dass sowohl im Raum der Schöpfung Gottes, als auch in dem der Erlösung, nichts verloren geht. Überall geht es um Verwandlung. Materie zerfällt zu Staub, Schnee zerrinnt zu Wasser, Wasser löst sich auf in Dampf. Und unserem Menschsein ist verheißen: „Gesät wird ein irdischer Leib, auferweckt ein überirdischer Leib“. (1 Kor 15,44)

Am Aschermittwoch sind die Messfeiern wie an den Werktagen. Die Abendmesse feiern wir als Hochamt in der Basilika. In allen Gottesdiensten wird das Aschenkreuz ausgeteilt. Der Aschermittwoch ist gebotener Fast- und Abstinenztag.

Frühschichten in der Fastenzeit

Jugendliche und Erwachsene unserer Pfarrgemeinde sind herzlich eingeladen, an der Frühschicht teilzunehmen. Die erste Frühschicht beginnt am Aschermittwoch, 14. Februar, um 6.00 Uhr mit der Heiligen Messe in der Sakramentskapelle.

Kreuzbetrachtung

In der Fastenzeit sind wir in besonderer Weise eingeladen zum Gebet vor dem Kreuz.

Mit Johannes und Maria dürfen wir unter dem Kreuz verweilen und zum Herrn aufschauen, denn durch „seine Wunden, sind wir geheilt“.

An den Freitagabenden in der Fastenzeit feiern wir jeweils die Hl. Messe um 18.30 Uhr mit der Kreuzreliquie. Im Anschluss an die Hl. Messe halten wir eine Zeit der Betrachtung vor dem Kreuz und es besteht die Gelegenheit zur Einzelsegnung mit der Reliquie. Herzliche Einladung zum Verweilen und Beten.

Hohe Messe in H-Moll

Am Sonntag, 18. Februar, wird in der Marienbasilika um 17.00 Uhr die H-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach zu hören sein. Leiter der Aufführung ist der Kölner Dirigent Christian Jeub. Karten sind an der Pforte des Priesterhauses erhältlich oder können online unter www.basilikamusik-kevelaer.de oder h.classen@basilikamusikschule.de vorbestellt werden.

Kreuzweg

Wir beten am Sonntag, 25.02., um 17.00 Uhr gemeinsam den Kreuzweg. Dazu treffen wir uns um 17.00 Uhr gegenüber dem Klarissenkloster an der Twistedener Straße.

Bußgottesdienst in der Fastenzeit

Wir verweisen darauf, dass in diesem Jahr der Bußgottesdienst in der Fastenzeit nicht am Palmsonntag sein wird, sondern bereits am Sonntag, 04.03., um 17.00 Uhr in der Basilika.